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Sommerlager der Rover 2018 in Korsika

Am 21. Juli haben wir uns auf den Weg nach Italien gemacht, genauer gesagt zum Fährhafen in Genua. Nach 7,5 Stunden Fahrt haben wir unsere Fähre erreicht und konnten den Rest der Fahrt gemütlich an Deck der,, Mobby“-Fähre verbringen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit unserem ersten Campingplatz, da man diesen nur mit Geländewägen erreichen kann, haben wir zum Glück schnell einen alternativen Platz gefunden. Da wir alle von der Fahrt und dem Umplanen sehr hungrig waren, wurde als erstes gekocht und parallel die Zelte aufgebaut. Nach einem gemütlichen Abendessen und einer Erzählrunde haben wir uns auch relativ schnell erschöpft und müde von der Fahrt in die Zelte verkrochen.

Am nächsten Morgen ging es dann weiter zu unserem nächsten Campingplatz. Nach der zweistündigen Fahrt haben wir den Platz dann endlich erreicht und wurden von der Platzwärtin herzlich empfangen. Da wir die restliche Zeit des Lagers fast ausschließlich hier verbringen würden, haben wir uns erstmal häuslich eingerichtet und alles aufgebaut. Dienstags haben wir einen Ausflug zur Schildkrötenfarm,, A Cupulata“ gemacht, die größte in Europa. Am folgenden Tag waren wir am und im Meer, haben Volleyball und vor allem sehr viel Werwolf gespielt. Und dann war es endlich soweit für unseren drei tägigen Hike auf dem GR20.

Wir waren alle gespannt auf die Herausforderung die vor uns lag. Nachdem alles gepackt war ging es früh morgens gleich um 6.00 Uhr los. Bei schönstem Sonnenschein haben wir uns dann zur ersten Etappe unserer Wanderung aufgemacht. Leider wurden wir schon nach knapp einer Stunde von einem Gewitter überrascht und mussten uns zu 13. unter einen Felsvorsprung quetschen bis der Regen und das Gewitter vorbei gezogen waren. Als dies geschehen war konnten wir endlich weiterlaufen. Auf unserem Weg nach oben, haben uns einige Wanderer des Öfteren ganz irritiert geraten, den Weg heute bloß nicht bis zu unserem Tagesziel, einer Schutzhütte, zu laufen, da es noch so weit sei. Motiviert und optimistisch haben wir uns nicht unterkriegen lassen und sind weiter gelaufen bis wir auf 2003 Metern Höhe, auf dem,, Bocca Stagnu“ angekommen waren. Überglücklich darüber, dass wir den ganzen Weg nicht wieder runter laufen müssten, haben wir eine kleine Pause eingelegt, die schöne Aussicht über das Tal genossen und uns eine kleine Doppelkeksstärkung gegönnt. Als wir dann frisch gestärkt weiter laufen wollten, hat uns eine weitere Gruppe Wanderer wieder sehr eindrücklich davon abgeraten weiter zu gehen. Nach einigem hin und her haben wir dann beschlossen zurück zu laufen. Wir mussten also den ganzen Berg den wir hochgekommen waren auch wieder runter laufen. Unten angekommen standen wir dann wieder vor einem neuen Problem, da wir keinen Schlafplatz hatten. Nach ein bisschen hin und her telefonieren haben wir auf dem nahegelegenen Campingplatz unsere Zelte aufgebaut.

Da unser Hike kürzer ausgefallen war als ursprünglich geplant sind wir zurück zu unserem Campingplatz gefahren. Die restlichen Woche haben wir dann wieder sehr entspannt verbracht. Meer, Volleyball, Werwolf und eine Tageswanderung zu einem Bergsee. Außerdem haben wir Versprechensgespräche geführt, die wiedermal etwas ausgeartet sind und statt einem Tag fast zwei Tage in Anspruch genommen haben. Letztlich hatten wir noch einen sehr schönen Verprechenstag mit reichlich Essen. Während die Versprechlinge ihre Texte geschrieben haben hat der Rest Essen vorbereitet und einen Platz für die Feier gesucht. Am Abend haben wir am Strand unsere Versprechensfeier gehalten und nach dem,, offiziellen“ Teil gemütlich den Abend am Strand ausklingen lassen.

Schneller als gedacht war es dann auch schon wieder Zeit uns auf den Weg zurück nach Hause zu machen.

Unser Fazit vom Lager: Wir hatten eine schöne Zeit und sind als Gruppe noch enger zusammengewachsen als vorher schon. Obwohl wir unsere Pläne alle zwei Tage ändern mussten und nicht alles machen konnten, was wir uns vorgenommen haben, gab es immer eine Alternative und die Stimmung musste nie darunter leiden. Wir freuen uns jetzt erstenmal auf das restliche Jahr und unser Abschlusshüttenwochenende.

 

 

Die Rover